Tagebuch 26.02.17 – 01.03.17
Sonntag
Von Akureyri aus ging es zu nächst zum Wasserfall Goðafoss und von dort an den Mývatn See, wo wir ein weiteres Thermalbad besuchten. Eigentlich wollten wir noch die Grjótagjá Grotte besuchen, was aber aufgrund des schlechten Wetters so gut wie unmöglich war. Also ging es schon etwas früher zu unserer privaten Unterkunft, wo uns ein aufgeschlossener Isländer empfing.
Montag
Da das Wetter besser geworden war, versuchten wir unser Glück zunächst wieder an der Grotte und konnten dort ungestört ein paar Bilder machen, um dann weiter zum nächsten Wasserfall zu fahren. Nach einem Aufenthalt bei Dettifoss fuhren wir dann an die Ostküste in den Hafenort Seyðisfjörður von dem regelmäßig Fähren nach Norwegen fahren.
Dienstag
Nach einem morgendlichen Spaziergang durch den Ort ging es zurück über den Bergpass in den Süden von Island. Nach anfänglich durchwachsenem Wetter klarte es schnell auf und wir hatten herrlichen Sonnenschein. Genächtigt wurde in einem kleinen Gästehaus etwa 15 Minuten von Höfn entfernt. Da die Aurora-Vorhersage besonders viel versprechen war, legten wir uns am Küchenfenster auf die Lauer. Gegen halb 12 war es dann endlich so weit und wir konnten die ersten Schleier der Nordlichter am Himmel erkennen. Also schnell Stativ und Kamera zusammengebaut und raus auf das angrenzende Feld. Nach etwa einer drei viertel Stunde war das Spektakel am Himmel zu Ende und wir konnten durchfroren aber glücklich wieder zurück in die warme Unterkunft.
Mittwoch
Da die Asiaten, die mit uns im Gästehaus verweilten, bereits gegen halb 8 so dermaßen laut herum polterten, war die Nacht relativ schnell zu Ende. Als wir dann gegen halb 10 frühstückten, waren die Asiaten immer noch in der Küche und machten auch keine Anzeichen aufzubrechen. Für uns ging es dann weiter zum Gletscher See Jökulsárlón, von wo wir weiter in den Vatnajökull Nationalpark in dem wir zum Wasserfall Svartifoss wanderten. Abends kamen wir dann in einem Hostel in Vík unter.